Lesebühnen

 

Höhnende Wochenschau
Mittwochsfazit, altes (1989-90)
Dr. Seltsams Frühschoppen
Benno Ohnesorg Theater
Salon Pröppke
Reformbühne Heim & Welt
Mittwochsfazit
LSD
Auf hoher See
Radio Hochsee
Surfpoeten
O-Ton Ute
Chaussee der Enthusiasten
Lokalrunde
Kantinenlesen

 

Höhnende Wochenschau (1989 - 1990)

Auskunft von Wiglaf Droste, 7. VIII. 01
1te Vorstellung Mitte Mai 1989
Teilnehmer: Cluse Krings, Wiglaf Droste, Michael Stein
Wodurch inspiriert: Idee einer Live Zeitung, 3 Tornados (Droste nahm teil, Motto: “Was die tazler nicht mehr drucken, kann man bei den Tornados kucken”),
Letzte Vorstellung: vor Beginn von Dr. Seltsam, also Oktober 1990 oder davor (Bov: Stimmt nicht ganz. Der Todeskampf zog sich noch ne Weile mit sporadischen Vorstellungen hin, u.a. im HdjT, heute Podewil)
Wer wann ausgeschieden: Mitte März 90 Wiglaf Droste wegen Titanic Redaktion
Wer wann dazugekommen: Sommer 89 Michael Stein, Herbst Dr. Seltsam, Frank Fabel, März 91 Wigalf Droste. Klaus Nothnagel
Drogen: Kaffee, selten Bier, hinterher mehr.
Konzeption: Hauptsächlich vorgetragene Texte, aber Musik sollte eine Rolle spielen. Ab Herbst 1989 wöchentlich. (Bov: Auch Stehgreif-Vortraege. Einer wurde bestimmt, die andern notierten Vortragsthemen auf Zettel, und der Berufene musste dann ziehen. Einer musste mal den Otto-Motor erklaeren, Seltsam erklaerte mal den Marxismus - jew. In fuenf Minuten!)
Schlimmste Vorstellung: Als Droste aus einer Howard Carpendale Biografie vorlas.
Veranstaltungsorte, von wann bis wann, Grund des jeweiligen Umzugs, Tourneen: Café Swing (Nollendorffplatz), ab Spätsommer 1989 wöchentlich im SchauPlatz, Dieffenbachstraße.
Eintritt: Frei. Die Frage, ob man nicht doch Eintritt nehmen sollte, fuehrte mit zur Spaltung. Die spaeteren sporadischen Vorstellungen kosteten dann Eintritt. (Bov Bjerg)

 

 

Mittwochsfazit, altes (1989 bis 1990)

Auskunft von Bov Bjerg und Hans Duschke
1te Vorstellung: Herbst 1989
Teilnehmer: Horst Evers, Hinark Husen, Andreas Scheffler, Bov Bjerg, Hans
Duschke
Letzte Vorstellung: Ende Oktober 1990 (Beginn von Dr. Seltsams Frühschoppen)
Wodurch inspiriert: Höhnende Wochenschau
Wer wann ausgeschieden (Gründe): Bov Bjerg (bald, fast gleich wg.
Studiensemester in Holland)
Drogen: An der Uni, in der Mittagspause... KEINE
Konzeption: Schneller sein als Kabarett, was wir auch versucht hatten
Gäste u. a.: Michael Stein (Duschke: wir waren wie erstarrt vor Erfurcht)
Veranstaltungsort: Germanistik Café Rostlaube
Wann wieviel Eintritt eingeführt? Eintritt frei

 

 

Dr. Seltsams Frühschoppen (seit 1990)

Auskunft von: Hinark Husen, 26. Aug. 01
1te Vorstellung Ende Oktober 1990
Teilnehmer: Hinark Husen, Dr. Selstam, Horst Evers, Hans Duschke, Bov Bjerg, Andreas Scheffler
Wodurch inspiriert: Höhnende Wochenschau (der von der taz rausgeschmissenen linke Flügel)
Wer wann ausgeschieden (Gründe): Bov Bjerg und Hans Duschke 1994, gründen die rebellische “Reformbühne Heim & Welt”
Wer wann dazugekommen: Jürgen Witte nach 2 Monaten, 1996 Hans Duschke und Sarah Schmidt
Drogen: Alkohol und gelegentlich Kiff.
Konzeption: Jeden Sonntag, 13 Uhr, monatlicher Programmwechsel, wobei sie weiter an den Texten feilen, jeden 1ten Sonntag gibt es eine Kritikrunde, Theaterstück und Musik.
Beste Vorstellung: 1jähriges Jubiläum im ausverkauften Chamäleon Varieté
Schlimmste Vorstellung: 1991 Babylon Kinosaal vor 5 Leuten waren sie grottenschlecht.
Gäste u. a.: Bommi Baumann, Thomas “Schnulli” Koppelberg, Christian Ströbele, Walfriede Schmidt. Till Meyer (2. Juni, taz, Stasi); Renate Künast; Klaus Hoepcke (DDR-Zensor)
Veranstaltungsorte, von wann bis wann, Grund des jeweiligen Umzugs: 1990 – 91 Subversiv, Brunnenstr. 7, bis Frühsommer 1996 Café Paz, seit Oktober 1996 Kalkscheune
Wann wieviel Eintritt eingeführt? Nie, im Subversiv sammelten sie wegen der unbefriedigenden Hygiene “Spendet fürs Klo”, seitdem wird ein freiwilliger Austritt kassiert.

 

 

Benno Ohnesorg Theater (seit 1991)

Auskunft von Wiglaf Droste, 7. VIII. 01
1te Vorstellung November 1991
Teilnehmer: Wiglaf Droste und Michael Stein.
Wodurch inspiriert: Klassenkampf und Klatsch und Klamauk, Höhnende Wochenschau
Wer wann ausgeschieden: Sommer 1994 Michael Stein
Wer wann dazugekommen: Niemand.
Drogen: wenig Bier, selten Kokain, in der Volksbühne darf nicht geraucht werden, Ausnahme für Harry Rowohlt.
Konzeption: Einmal im Monat mit einem Gast, 1ter war F. W. Bernstein, ab demnächst nur noch alle 2 Monate.
Beste Vorstellung: Allererste in der Volksbühne, Ernst Kahl und Kaiser zu Gast, auch Stein voll aufn Punkt.
Schlimmste Vorstellung: im Radiosender Fritz, daraufhin wurden sie gefeuert (Kokain spielte eine Rolle)
Gäste u. a.: Gerhard Hendschel, Christan Tietz, Dietrich zur Nedden
Veranstaltungsorte, von wann bis wann, Grund des jeweiligen Umzugs, Tourneen: 1. Saison 91/92 Galerie am Chamissoplatz, 2. Saison 92/93 Eiszeitkino, dort sprach sie Dramaturg Mathias Lilienthal an, ob sie nicht im Roten Salon auftreten wollten, im Großen Haus ab 93, immer Samstags 24 Uhr, dann 21 Uhr.
Eintritt ???

 

 

Salon Pröppke (1994)

Auskunft von Sarah Schmidt, 15. VIII.01
1te Vorstellung Anfang 1994
Teilnehmer: Hans Duschke, Frank Augustin, Sarah Schmidt
Wodurch inspiriert: Teilnehmer waren Mitwirkende an Dr. Seltsams Frühschoppen, Veranstaltung sollte weitere Kreise ziehen, Pröppke altberlinerisch für “Zufriedenheit”. (Bov: Glaub ich nicht. Ist bestimmt erfunden [Wort und "Uebersetzung"])
Letzte Vorstellung: Oktober 1994
Warum: der große Zeitaufwand bei der Vorbereitung, Unzufriedenheit mit den Veranstaltungsorten.
Wer wann ausgeschieden (Gründe): Hans Duschke im Sommer 94 wegen Streit und seiner absoluten Unzuverlässigkeit.
Wer wann dazugekommen: niemand.
Drogen: spielten bei den Vorstellungen keine Rolle, wohl aber bei der Ausarbeitung des Konzeptes.
Konzeption: monatliches Vorstellung zu einem Thema und dazu Gäste, keine Talkshow, das erste Thema war “Jugend, Sprechen durch die Spange”.
Beste Vorstellung: die 3te “Männer und Maschinen”, im Zuschauerraum reparierte jemand ein Motorrad, Vorstellung des Küchengerätes “Pröppke 2000”
Schlimmste Vorstellung: allererste, Sarah ging wegen Bänderoperation in Gips und Krücken.
Gäste u. a.: Manfred Maurenbrecher, Gabi Schmalz, Michael Stein, Hinark Husen, Robert und Barbara von Zweidrittel, Riza von der KPDrZ, Olaf Ried von der Teufelsberproduktion
Veranstaltungsorte: Checkpoint, Ratibor Theater.
Eintritt: 10 und 14 Mark.

 

 

Reformbühne Heim & Welt (seit 1995)

Auskunft von Bov Bjerg
1te Vorstellung am 1. I. 1995
Teilnehmer: Hans Duschke, Bov Bjerg, Manfred Maurenbrecher, Michael Stein, Jürgen Witte, Daniela Böhle.
Wodurch inspiriert: Dr. Seltsams Frühschoppen, Höhnende Wochenschau, Benno-Ohnesorg-Theater,
Wer wann ausgeschieden (Gründe): Manfred Maurenbrecher wegen Tour circa 1996, Bov Bjergs Mitgliedschaft ruhte Herbst 1997 bis 1998, 199? Sarah Schmidt. Falko Hennig ruhende Mitgliedschaft Ende 1999 bis circa März 2000.
Wer wann dazugekommen: Frühjahr 1995 Sarah Schmidt, Sommer 1995 Ahne und Falko Hennig, März 1998 Jakob Hein, März 1999 Wladimir Kaminer.
Drogen: Alkohol, hat während und nach der Show stark abgenommen, Haschisch, Marihuana, Pilze (selten).
Konzeption: Jeden Sonntag neues Programm, wollten an den alten Schwung anknüpfen (Dr. Seltsams Frühschoppen im Paz, das ja sehr bürgerlich), dass wieder mehr los ist. Sollte ursprünglich politischer sein als Dr. Seltsams Frühschoppen, durch Michael Stein agitatorischer, Votzenblock von Stein war ein Pulk von 50 bis 70 Leuten auf einer 1.-Mai-Demo circa 1997.
Beste Vorstellung: einige im Schokoladen mit Schlusslied “Von jetzt an Freiheit wagen”
Schlimmste Vorstellung: Nach Umzug ins Kaffee Burger, Heiligabend 2000.
Gäste u. a.: Benedikt Eichhorn, Thomas Pigor, Horst Schwerdtfeger, Wiglaf Droste, Gorilla Theater, Auge und Hering, Michael Rutschky, David Wagner, Tanja Dückers, Stephan Steckling, Helmut Höge, Tarzan, Die Ratten (Obdachlose), Fil, Ebony Brown, Michael Stauffer (CH), Hortkind Konrad, Carrie Hampel, Lucia
Veranstaltungsorte, von wann bis wann, Grund des jeweiligen Umzugs, Tourneen: 1995 bis 1999 Schokoladen, sommers im Hof, seit Ende 1999 im Kaffee Burger.
Wann wieviel Eintritt eingeführt? Anfangs gesammelt, was circa 2 Mark pro Publikumsnase brachte, circa 1997 5 Mark Eintritt, mit Umzug ins Kaffee Burger 8 Mark, 4er Karte 20 Mark.

 

 

Mittwochsfazit (seit 1996)

Auskunft von Bov Bjerg
1te Vorstellung am 1. Mai 1996
Teilnehmer: Bov Bjerg, Horst Evers, Manfred Maurenbrecher.
Wodurch inspiriert: Dr. Seltsams Frühschoppen, Reformbühne Heim & Welt, Konzerte
Drogen: Alkohol [Bov Bjerg: Kiff leider praktisch gar nicht, da John da sehr drauf achtet (obwohl er Hollaender ist! ;-)]
Konzeption: Jeden Monat neues Programm, Lieder von Manfred Maurenbrecher am Klavier begleitet und gemeinsam, werden geprobt, Texte von Bjerg und Evers, seit 1997 Kühlschrankszene, Parodien auf Serien (“Punkwatch”), offenes Mikrofon, wollten anfangs alles anders machen mit viel Requisiten, dann landeten sie doch wieder beim Texte vorlesen.
Beste Vorstellung: Manche im alten Schlot.
Schlimmste Vorstellung: Irgendne Auswaerts-Vorstellung. Vielleicht in Bärenklau. Oder im Studentenclub Börse. Gefliester Boden, wackliges Quäke-Keyboard.
Gäste u. a.: Michael Stein, Zweidrittel, Judith Holofernes, Wladimir Kaminer, Volker Strübing, Pigor Eichhorn, Gorilla Theater, Falko Hennig, Hans Duschke, Sarah Schmidt, Wendelin Haverkamp, Herr Nilsson, Jan Böttcher und Howard Katz-Fireheart. Genauere Liste:mittwochsfazit.de/gaestelinks
Veranstaltungsorte, von wann bis wann, Grund des jeweiligen Umzugs: bis September 1999 Schlot (Kastanienallee), wegen Umzug und –bau des Schlots September 1999 bis April 2000 Knorre, seitdem Schlot (Chausseestraße).
Tourneen sporadisch, Aachen mehrmals, zweimal Köln, Hoyerswerda, Stuttgart, Nürnberg, Mansbach/Rhön, Essen, Tuttlingen, Bärenklau, Altenbeken, Siegen, Trier. Regelmaessig im Mehringhoftheater, Jahresrückblick mit noch 2 Leuten auch dort.
Wann wieviel Eintritt eingeführt? 5 Mark und Sammeln am Anfang, 8 Mark ohne Sammeln seit circa 1999.
Netz: www.mittwochsfazit.de

 

 

LSD (seit 1996)

Auskunft von Volker Strübing und Andreas “Spider” Krenzke, 7. VI. 01
1te Vorstellung am 4. Juli 1996, circa 21 Uhr im “Nova”, Joachimstraße.
Teilnehmer: Klaus Schwarz, Tobias “Tube” Herre, Spider, Volker Strübing, Uwe Beneke, Gunar Klemm, Sabine Mylius, Irina Sittek, André Lange.
Wodurch inspiriert: Reformbühne Heim & Welt.
Wer wann ausgeschieden (Gründe): André Lange in den ersten Monaten (Kritik an seinen durch Kiffen verursachten Sprechschwierigkeiten), Sabine Mylius nach einem Jahr (interne Querälen und Animositäten, fehlende Schreiblust, Spider ab 97 für ein Jahr (Schreibblockade), Uwe Beneke 98 (Zeitmangel wegen Chefgrafikerposten für ein Computerspiel), Klaus Schwarz 99 (Arbeit, Zeitmangel, Schreibblockade), Gunar Klemm Mai 2000 (Tochter gekriegt, Staatsexamen)
Wer wann dazugekommen: Michael Ebeling beim 2. oder 3. mal im Zosch, Ivo Smolak und Sascha Kroß Ende 99, Uli Hannemann seit Juni 2000.
Drogen: Alkohol, Bier, Rot- und Weißwein, manchmal auch Schnaps.
Konzeption: jeden Dienstag, 21.30 Uhr neues Programm, Idee von Klaus Schwarz, anfangs wie Reformbühne Heim & Welt, 10 Minuten Begrenzung am Anfang.
Beste Vorstellung: Immer mal wieder.
Schlimmste Vorstellung: 2te total lang und zäh, 2ter Weihnachstfeiertag 2000 mit nur 14 Leuten im Publikum.
Gäste u. a.: Hortkind Konrad, Klaus James (ein Stummer, dessen fürchterlich schlechte Geschichten vorgelesen werden mussten), Martin, Robert Weber, Carrie Hampel.
Veranstaltungsorte, von wann bis wann, Grund des jeweiligen Umzugs, Tourneen: 9 mal im Nova, dann ins Zosch als “Ein Keller Buntes”, seit 1. XII. 98 LSD (Tube: Im Mai oder Juni 99 waren zwei Veranstaltungen nicht im Zosch, weil die Betreiber ueberraschenderweise den Laden dicht gemacht hatten. Wir hatten es erst am Montag davor erfahren und in einer Nacht- und Nebel-Aktion die Show in den Shokoladen und fuer naechste Woche ins Bergwerk verlegt. Der Grund fuer die Schliessung des Zosch war eine interne Streiterei der Betreiber, wobei der eine von ihnen mit seinen Kumpels ueber Nacht den Laden besetzt und gegen den Willen der anderen beiden Inhaber renoviert hat.)
(Volker Strübing: Einmal waren wir im Theater unterm Dach! Es war an einem 22.4. - ich hatte Geburtstag, ich schätze mal 1998. Diese Tatsache darf der Welt nicht vorenthalten werden. Auch wir sind schon rumgekommen)
Wann wieviel Eintritt eingeführt? Anfangs nicht mal gesammelt, im Nova erst ab etwa der 6. Veranstaltung Eintritt 5 Mark seit der Umbenennung von "Keller Buntes" in LSD also seit 1.12.98.

 

 

Auf hoher See (1997)

Auskunft von Falko Hennig
1te Vorstellung 1996
Teilnehmer: Hans Duschke, Ahne, Falko Hennig.
Konzeption: Alle improvisieren ein ungeschriebenes Theaterstück, wir fuhren mit einem Frachter voller Kühe von den Oster- zu den Weihnachtsinseln, irgendwann schmiert sich Ahne Teewurst ins Gesicht und kommt so auf die Bühne, Beifall. Leider musste Ahne diesen Knüller wegen zunehmender Pickel einstellen.
Beste Vorstellung: keine
Schlimmste Vorstellung: alle.
Veranstaltungsorte: Bergwerk
Wann wieviel Eintritt eingeführt? 10, ermäßigt 5 Mark.
Aus der Veranstaltung entwickelte sich Radio Hochsee.

 

 

Radio Hochsee (seit 1997)

Auskunft von Falko Hennig
1te Vorstellung als “Auf hoher See” 1996
Teilnehmer: Ahne, Hans Duschke, Falko Hennig, Auge und Hering
Wodurch inspiriert: Auf hoher See, Reformbühne Heim & Welt, Dr. Seltsams Frühschoppen, Theater, Radio.
Wer wann ausgeschieden (Gründe): Guy Bettini und Davide de Bernardi April 2000 wegen zu wenig Geld.
Wer wann dazugekommen: Doc Schoko Mai 2000
Konzeption: jeden 2. und 4. Mittwoch im Kaffee Burger Themenabend mit Gast-Experten, “Auf hoher See” war ursprünglich eine Art Theaterstück, später Veränderung zu fiktiven Seesender mit unterschiedlichen Beiträgen und Gästen, während Falko Hennigs Ostasienreise 1997 Veränderung der Konzeption zu den Surfpoeten. Seit April 2000 nur noch Themenabende mit entsprechenden Gast-Experten.
Beste Vorstellung: Hubschrauber war sehr grandios, wie auch 60 Jahre Bob Dylan im Voltaire (Danziger Straße), LSD mit Jakob Hein.
Gäste u. a.: Helmut Höge, Tesla-Transformator, Michael Rutschky, David Wagner, Dr. Heinrich Dubel, Thomas Kapielski, Michael Stein, Peter Hennig, Tanja Dückers, Wiglaf Droste, Fil, Dampfmaschine von Falko Hennigs Großvater, Top-Banana-Trio.
Veranstaltungsorte, von wann bis wann, Grund des jeweiligen Umzugs, Tourneen: 1996 bis 1997 Bergwerk (Bergstraße), gelegentlich Schlot (Kastanienallee), Mai 2000 bis Ende 2000? Knorre (Knorrpromenade), seit 2001? Kaffee Burger (Torstraße)
Wann wieviel Eintritt eingeführt? 5 Mark im Bergwerk, 10 Mark in der Knorre, im Kaffee Burger 8 Mark, 4er Abonnement 20 Mark.


Von Radio Hochsee entstand im Frühjahr 1997 durch Entern des Schiffes (Kapitän Falko Hennig war auf Forschungsreise in China) Die Surfpoeten.

 

 

Surfpoeten (seit 1997)

Auskunft von Ahne
1te Vorstellung Frühjahr 1997
Teilnehmer: Ahne, Robert Weber, Michael Stein, Lt. Surf, Hans Duschke
Wodurch inspiriert: Auf hoher See, Reformbühne Heim und Welt, Dr. Seltsams Frühschoppen.
Wer wann ausgeschieden (Gründe): Falko Hennig (nach Rückkehr aus Asien wegen Aversion gegen laute Tanzmusik und zuwenig Geld), Hans Duschke (zu wenig Geld bei zu großem Zeitaufwand), Sascha Rasovic (Arbeit und Familie) Volker Strübing (6 Monate von Herbst 97 bis Frühjahr 98. Ausgestiegen wegen arbeitsbedingtem Zeit- und Schlafmangel.) (Tube: Ich glaube, er kam fuer Falko (?) und schied wegen Schreibblockade und Lustlosigkeit wieder aus, wurde dann von Gunar ersetzt. Erwaehnenswert ist auf jeden Fall noch der fiese Einlassser Uwe, der immer so nach irgendwelchem Parfuem gestunken hat, der immer wollte, dass die Maedchen ihm ein Kuesschen geben. Wenn sie's gemacht haben, hat er sie auch manchmal umsonst reingelassen. Irgendwann (Mitte 99) war er verschollen - wegen Schulden? Keiner weiss was von ihm.)
Wer kam wann dazu: 1997 Gunar Klemm und Tube, Ende 2000 Spider
Drogen: Alkohol, Nikotin, Ahne ab und zu Cola, Haschisch. (Lt. Surf: Sowie Koks, Pilze, einmal auch Helium, glaub ich.)
Konzeption: jeden Mittwoch, 21 Uhr, Mudd Club, Steins Idee Musik zwischen den Beiträgen zu spielen, Surf und artverwandtes. Die aktionistischste der Bühnen, z. B. Umzug vom Pavillon im Weinbergspark in den Mudd Club mit Fackeln und Megafon, offenes Mikrofon von Anfang an. Regelmäßiges Hörspiel von Robert Weber, Programmhinweis auf alle Kollegenbühnen, neue Rubrik: Musik, die keiner hören will.
Beste Vorstellung: Kassel, bie jedem Lied hat der ganze Saal getanzt und bei den Texten aufmerksam zugehört.
Schlimmste Vorstellung: Immer wenn Ahne den ersten Abend mit Trinken aufgehört hat.
Gäste u. a.: DJ Elvis, Andreas Gläser, Volker Strübing, Jakob Hein, Ebony Brown, Falko Hennig, Michael Ebeling.
Veranstaltungsorte, von wann bis wann, Grund des jeweiligen Umzugs, Tourneen: Bergwerk, 1999, wurde zu klein, deshalb Umzug in den Pavillon am Weinbergspark, wegen ungewisser Zukunft des Pavillons Juli 2001 Umzug in den Mudd Club, Große Hamburger Straße 17. (Tube: Was am Pavillon auch genervt hat, war dass wir dort immer vom Barpersonal rausgeschmissen worden sind, wenn bei denen eine halbe Stunde lang keiner mehr was bestellt hatte oder die einfach keinen Bock mehr hatten. Die haben dann bei der Disco einfach das Licht angemacht und die Leute sozusagen rausgekehrt, obwohl noch einige da waren und die Stimmung auch gut war- also noch nicht so weit, dass man den Laden haette dicht machen muessen.)
Viele Tourneen, Jena, Finsterwalde, Bayreuth, München, Kassel, Köln, Hamburg, erste richtige Tournee Herbst 2000
Wann wieviel Eintritt eingeführt? 5 Mark von Anfang an bis heute.

 

 

O-Ton Ute (seit 1998)

Auskunft von Wello Rausch (Raoul Welsch), 4. II. 01
1te Vorstellung Winter 98
Teilnehmer: Jan Kettner, Elis, Robert Rescue, Wello Rausch.
Wodurch inspiriert: LSD, Reformbühne Heim & Welt, Dr. Seltsams Frühschoppen,
Wer wann ausgeschieden (Gründe): Jan Kettner (Auswanderung nach Israel)
Wer wann dazugekommen: Sommer 2000 Pavel Drebic, Brisk Rockstroh
Drogen: Bier und Zigaretten
Konzeption: 2. bis 4. Sonntag Spontanperformance, Abstruse Stories und gefühliges Liedgut, sie wollen Musik und Literatur verschachteln, satirische Musikarrangements, unberechenbar.
Beste Vorstellung: Mainz, Hafeneck, Januar 2001
Schlimmste Vorstellung: Hellersdorf, Kiste, November 2000,
Gäste u. a.: Robert Weber, Claudius Hagemeister, Lola Koala, Renfield, Louison.
Veranstaltungsorte, von wann bis wann, Grund des jeweiligen Umzugs, Tourneen: 1te Vorstellung Schliemannstr. 40, verratzter Dachboden, sporadisch 99 Bandito Rosso (Lottumstr. 10), Jumbo Reèi, Danneckerstr. Hellersdorf, Kiste, Kino, seit Anfang Sommer ’99 fast jeden Sonntag im Schokoladen. zusätzlich 3. Sonntag im Monat O-TON UTE und Gäste,
Netz: dmkm und otonute

 

 

Chaussee der Enthusiasten (seit 1999)

Auskunft von Jochen Schmidt
1te Vorstellung am 26. X. 99
Teilnehmer: Dan Richter, Jochen Schmidt, Andreas Rüttenauer, Andreas Gläser, Robert Naumann
Wodurch inspiriert: Reformbühne Heim & Welt, Surfpoeten, Dr. Seltsams Frühschoppen
Wer wann ausgeschieden (Gründe): Andreas Rüttenauer nach circa 5 Show, Gürtellinie war ihm zu weit nach unten verschoben.
Wer wann dazugekommen: Januar 2001 Stephan Zeisig, April 2000 Volker Strübing, Februar bis März 2000 Alex (Kurt Krömer), abgewandert zu Sat 1 Nachwuchs-Comedy.
Drogen: Rauchen verboten, alle Nichtraucher außer Robert Naumann, Marihuana ist auch schlecht. Von dem Kasten Bier den sie bekommen, wird ein Drittel zurückgegeben, Wodka zur Einjahresfeier.
Konzeption: Jeden Donnerstag neues Programm, Idee von Dan und Jochen, Rubriken “Gedichte, die wir nicht verstehen”, Frauen- und Pferdezeitschriften werden vorgestellt, Richtung Lebensberatung, offenes Mikrofon, engster Raum und schlechteste Luft, fangen am pünktlichsten an, haben die Politik, alle anderen einzuladen. Sind von 3 zu 2 Pausen übergegangen.
Beste Vorstellung: erste sehr gute war Sylvester 99/00, weil es durch westdeutsche Jugend voll war
Schlimmste Vorstellung: erste überhaupt, Mikrofon war kaputt.
Gäste u. a.: Michael Stauffer (CH), Hortkind Konrad, alle Mitglieder der anderen Lesebühnen.
Veranstaltungsort: Cube Club in der Taagung, Wühlischstr. 29, Gastspiele in Marx Attrax, Kiste Hellersdorf, Lesershow im Roten Salon der Volksbühne, Vertretung der Surfpoeten.
Wann wieviel Eintritt eingeführt? Von Anfang an 5 Mark, Jochen würde gern zu gratis Vorstellungen wechseln.
Netz: www.enthusiasten.de

 

 

Lokalrunde (seit 2000)

Auskunft von Volker Strübing und Andreas “Spider” Krenzke, 7. VI. 01
1te Vorstellung am 1. Mai Wochenende 2000
Teilnehmer: Gunar Klemm, Sasche und Ivo (Die Marijadschis), Michael Ebeling, Mixmaster Mike (Souziale Kontakte, Puppett Mastaz
Wodurch inspiriert: LSD, Varieté
Wer wann ausgeschieden (Gründe): Gunar und Puppett Mastaz nach 2 Monaten, Winter Mixmaster Mike
Wer wann dazugekommen: Tube (ab der 4. oder 5. Veranstaltung)
Drogen: Haschisch, Bier und Wein, früher Cuba libre.
Konzeption: jeden Sonntag, 22.30 Uhr, selbst gedrehte Filme werden gezeigt, u. a. trat ein Zauberer, Free Style Rapper oder Bands auf. Konzeption ist von Stefan Schilgen, dem Betreiber des Kurvenstar entworfen. Seit April oder Mai ist Sommerpause. Neustart mit frischem Elan und themenbezogenen Abenden am Fr., dem 7.9.2001. Ab dann immer Freitags. Eintritt dann nur noch 6 Mark. Hinterher Diskothek.
Beste Vorstellung: Ende 2000, Anfang 2001
Schlimmste Vorstellung: Jetzt jede Woche wegen schlechtem Programm, wenig Gästen und Preiserhöhung.
Gäste u. a.: Freddy Ruz, Timothy Trust (Kalauerkönig), Nine o clock pictures, Dan Richter, Uli Hannemann, Jochen Schmidt.
Wann wieviel Eintritt eingeführt? 5 Mark am Anfang, 10 Mark seit April, ab September 2001 6 Mark)

 

 

Kantinenlesen (seit 2000)

Auskunft von Volker Strübing und Andreas “Spider” Krenzke, 7. VI. 01
1te Vorstellung am 9. September 2000
Teilnehmer: Dr. Seltsams Frühschoppen, Surpoeten, LSD, Chaussee der Enthusiasten, Reformbühne Heim & Welt.
Wodurch inspiriert: Dr. Seltsams Frühschoppen, Surpoeten, LSD, Chaussee der Enthusiasten, Reformbühne Heim & Welt.
Wer wann ausgeschieden (Gründe): zum Jahresende Dr. Seltsams Frühschoppen (fehlendes Konzept und finanzieller Erfolg, doofer Termin, mangelnder Erfolg)
Wer wann dazugekommen: seitdem Special Guest
Drogen: Bier und Bratkaroffeln, Wein und (wenn Robert Weber mitmacht) Wodka spielen nicht zu unterschätzende Rolle
Konzeption: jeden Samstag 20 Uhr in der Alten Kantine der Kulturbrauerei, Idee von Volker Strübing, um mit immer neuen Kombinationen “Best of alle” Geld zu verdienen, jede Lesebühne delegiert einen Teilnehmer, Art Gipfeltreffen. Realisierung durch Dan. (Volker: Wir dachten schon, dass was besonderes und spannendes entstehen kann aus den Zufallskombinationen.)
Beste Vorstellung: 1te.
Schlimmste Vorstellung: letzte (25. August), um die Miete an die Kantine zu zahlen, mussten die Vorlesenden bei 16 Gästen im Publikum zahlen.
Gäste u. a.: Stefan Steckling, Oliver Wellmann, Frank Augustin, Carie Hampel, Lucia, Kurt Krömer, Pils Skills.
Eintritt: 10 Mark.